Josefine Göhmann, Sopran

Die deutsch-chilenische Sopranistin Josefine Göhmann absolvierte ihr Gesangsstudium bei Carol Richardson sowie in den Liedklassen von Justus Zeyen und Jan Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, besuchte Meisterkurse bei Juliane Banse, Fernando Turina, Charlotte Lehmann und Thomas Quasthoff (Schubertiade Schwarzenberg) und erhält weitere künstlerische Anregungen von Laura Aikin, Stephan Rügamer, Jean-Paul Fouchécourt und Gudrun Bär.

Die Partien Eurydice (Offenbach), Ännchen, Despina, Susanna, 2. Knabe, Papagena, Adele, Ottilie und Prinzessin von Konstantinopel verkörperte sie im Studium, an der Staatsoper Hannover, dem Theater Flensburg, beim Braunschweig Classix Festival, bei den Festwochen Herrenhausen und mit dem Staatsorchester Braunschweig.

Bei den 69. Sommerlichen Musiktagen Hitzacker war sie mit Liedern aus Messiaens Harawi zu erleben (NDR), im Piano Salon Christophori Berlin mit Liedern von Poulenc, begleitet von der Pianistin Lauma Skride.

2014 war Josefine Göhmann Semifinalistin des „Concorso Internationale Musica Sacra“ in Rom, 2015 Teilnehmerin des ARD-Musikwettbewerbs in München und 2016 Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

In der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied im Opernstudio der Opéra de Lyon: Im Rahmen des „Festival Mémoires“ ist sie in der Monteverdi-Oper „L´incoronazione di Poppea“ als Poppea und Drusilla-Virtù unter der Leitung von Sébastien d´Herin in der wieder belebten Inszenierung Klaus Michael Grübers für das Festival-d`Aix-en-Provence (1999) und die Wiener Festwochen (2000) im März 2017 an der ko-produzierenden Opéra de Vichy und im TNP Villeurbanne zu erleben. Die Partie der Cefisa sang sie in Rossinis „Ermione“ unter der Leitung des gerade verstorbenen Alberto Zedda im November 2016 an der Opéra de Lyon und im Théâtre des Champs-Élysées, Paris.

www.josefinegoehmann.com

Christoph Rosenbaum, Tenor

Der Tenor Christoph Rosenbaum arbeitet als freischaffender Opern- und Konzertsänger. Im Konzertfach ist er ein gefragter Solist, vor allem im Bereich der Barockmusik. So ist er regelmäßig als Evangelist in den großen Passionen J.S. Bachs zu hören oder mit der Solopartie in Händels Messiah. 2011/2012 war er Absolvent des Exzellenz Programm Barock Vokal des Kollegs für Alte Musik der Hochschule für Musik, Mainz, wo er mit renommierten Musikern wie Wolfgang Katschner, Andreas Scholl oder Ton Koopman zusammenarbeitete und wichtige künstlerische Impulse gewinnen konnte.

 

Als Opernsänger erhielt er 2001 noch als Student ein Gastengagement an der Staatsoper Hannover für Europera 3 von John Cage in der Regie von Nigel Lowery, dem sich 2002/03 weitere Rollenverpflichtungen anschlossen. Er arbeitete mit bekannten Regisseuren wie Calixto Bieto (Andres in Wozzek), Joachim Schlömer (Steuermann/ Hirte in Tristan und Isolde), Luc Perceval (Janek in Die Sache Makropulos) und Peter Konwitschny (Sizilianischer Emigrant in Al gran sole carico d’amore). Von 2006/08 war Christoph Rosenbaum Ensemblemitglied des Anhaltischen Theaters Dessau (Intendanz: Johannes Felsenstein).

 

Geboren in Hildburghausen (Südthüringen) erhielt Christoph Rosenbaum eine Ausbildung im Fach Horn, war daneben aber auch Chormitglied der Stadtkantorei Hidburghausen und der Suhler Philharmonie. Nach der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach wechselte er 1996 an die Hochschule für Musik und Theater Hannover und wurde in die Gesangsklasse von Prof. Carol Richardson-Smith aufgenommen. Meisterkurse belegte er u.a. bei Eugen Rabine, Margreet Honig, Claes H. Ahnsjö, Marjana Lipovsek, Peter Kooy und Irwin Gage.

 

Gemeinsam mit dem Bariton Roman Tsotsalas ist er Gründer und künstlerischer Leiter des Vokal- und Instrumentalensembles FILUM.

christoph.rosenbaum@gmx.de

Der Bariton Roman Tsotsalas konnte sich in den letzten Jahren vor allem im Bereich der Alten Musik ein breites Repertoire aufbauen. Er arbeitete mit so bedeutenden Künstlern wie Ton Koopman, Andreas Scholl, Wolfgang Katschner, Rüdiger Lotter oder Michael Hofstetter zusammen.

Roman Tsotsalas sang u.a. beim Felicia Blumenthal Festival Tel Aviv, den Telemann-Festtagen-Magdeburg, den Internationalen Händelfestspielen Göttingen, den Festwochen Herrenhausen in Hannover, den Thüringer Bachwochen oder dem Düsseldorf Festival!. Konzertreisen führten ihn nach Italien, Frankreich, Belgien, Israel und Südafrika. Regelmäßige tritt er mit dem Neumeyer Consort unter der Leitung von Felix Kochund der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner auf. Gemeinsam mit dem Tenor Christoph Rosenbaum gründetet er 2015 das Ensemble FILUM, mit dem er sich seitdem sehr erfolgreich der Vokalmusik des 15. bis 17. Jahrhunderts widmet.

Sein Opernrepertoire umfasst neben Mozarts Figaro, Guglielmo und Papageno weiter Fachpartien, wie Malatesta, Dr. Falke, Graf von Eberbach, Ottokar oder Zar Peter I. Er war engagiert am Theater für Niedersachsen, Hildesheim und gastierte u.a. am Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, dem Staatstheater Kassel, dem Theater Plauen-Zwickau, den Wernigeröder Schlossfestspielen, der Hamburger Kammeroper und der Schlossoper Haldenstein, Chur (CH).

Roman Tsotsalas stammt aus Düsseldorf, wo er lange Jahre Mitglied des Chores der ehemaligen Hofkirche St. Andreas war. Er erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover sowie am Conservatorio Benedetto Marcello in Venedig. 2011 bis 2012 absolvierte er das Exzellenz Programm Barock Vokal des Kollegs für Alte Musik der Hochschule für Musik, Mainz.

Roman Tsotsalas lebt in Malmö und arbeitet von dort aus europaweit als freischaffender Konzert- und Opernsänger.

Bernward Lohr, Cembalo

Der Cembalist und Dirigent Bernward Lohr konzertiert europaweit mit führenden Ensembles der Alten Musik. Mit seinem Ensemble MUSICA ALTA RIPA musiziert er in der ganzen Welt, hat zahlreiche preisgekrönte CD-Produktionen veröffentlicht, darunter die Aufnahm sämtlicher Solokonzerte von Johann Sebastian Bach (Cannes Classical Award), ein fünfteiliger Zyklus mit Werken von Georg Philipp Telemann (Echo Klassik), sowie die Erstaufnahme von Agostino Steffanis Oper Orlando Generoso, 1691 komponiert und uraufgeführt in Hannover.

 

Bernward Lohr ist Träger des Niedersächsischen Musikpreises 2002. Er befasst sich intensiv mit allen Aspekten der Barockoper. Als Dirigent brachte er Opernproduktionen von Francesco Cavalli, Agostino Steffani, Henry Purcell, Georg Friedrich Händel und Claudio Monteverdi auf die Bühne.

 

Er ist Professor für Historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule in Hannover und arbeitet als Dozent für Cembalo und Generalbass-Spiel an der Musikhochschule Nürnberg.

 

Fasziniert von den Anfängen der historischen Aufführungspraxis studierte er Cembalo an der Musikhochschule Hannover bei Lajos Rovatkay, Germanistik an der Universität Hannover und Historische Tasteninstrumente bei Glen Wilson an der Musikhochschule Würzburg.

Iris Maron, Violine

Schon während ihres Studiums der modernen Violine an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und der Hochschule für Künste Bremen erhielt Iris Maron Engagements im Göttinger Symphonie Orchester und im Staatsorchester Braunschweig. Bei musikalischen Projekten unter Leitung von Anne Röhrig und Bernward Lohr (Musica Alta Ripa u.a.) entwickelte sie ihre Begeisterung für die Barockvioline und es folgte ein mit Auszeichnung abgeschlossenes Masterstudium Barockvioline an der Hochschule für Musik Nürnberg.

 

Iris Maron lebt mittlerweile als freischaffende Geigerin in Hannover. Ihre Leidenschaft ist die Lebendigkeit und musikalische Sprache des Früh- und Hochbarock sowie der Klassik und die historische Aufführungspraxis bildet den Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens. 2014 war sie Mitbegründerin des Barockensembles la festa musicale, mit dem sie in jährlich etwa dreißig Konzerten auftritt. Außerdem konzertiert sie u.a. mit dem Göttinger Barockorchester, la dolcezza, mit der Hannoverschen Hofkapelle sowie Les Favorites. Sie trat 2017 im Rahmen der Internationalen Händelfestspiele Göttingen, als Solistin bei den Musikwochen Weserbergland und beim Festival Alte Musik Knechtsteden auf. Für 2018 sind Konzerte u.a. bei den Niedersächsischen Musiktagen und dem Schleswig-Holstein Musikfestival geplant.

 

Ihr Interesse an ungewöhnlichen Konzertformaten und -programmen zeigt sich auch an ihrem Engagement am Schauspielhaus Hannover: hier war sie mehrere Spielzeiten im prämierten Stück „Atlas der abgelegenen Inseln - ein Stück für vier Schauspieler und vier Musiker“ (Theatertreffen 2015) zu erleben. Musikalische Zusammenarbeit verbindet Iris Maron mit Veronika Skuplik, Anne Röhrig, Andreas Scholl, Lajos Rovatkay, Holger Speck und Hermann Max.

Iris Maron ist Konzertmeisterin des Ensemble Filum und des Ensemble Ispirato. CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen für WDR, NDR und SRF liegen vor.

www.irismaron.de

Mónica Sárdon Hidalgo, Violine

Seit Beginn ihrer musikalischen Karriere hat die spanische Violinistin Mónica Sárdon Hidalgo viel Erfahrung in verschiedenen Kammermusikensembles gesammelt. So spielte sie unter anderem bei den Barockensembles La festa musicale, und Il Giocoso und ist festes Mitglied des Ensembles FILUM.

 

Mit ihren Ensembles Art Strad und „Arbat Duet gewann sie 2009 und 2010 jeweils erste und zweite Preise bei Programa Arte Joven de Castilla y León. Sie war unter anderem Mitglied des Jugendorchesters Spanien und des Jugenorchesters Asturien. Auf der modernen Geige spielt sie im Orchester im Treppenhaus aus Hannover.

 

Ihre künstlerischen Ausbildung erhielt Mónica Sárdon Hidalgo an der Musikhochschule Eduardo Martinez Torner in Oviedo (Spanien) beim Yuri Nashuskin, anschließend schloss sie den Masterstudiengang Künstlerische und Pädagogische Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Jahr 2013 mit Bestnoten ab. In Hannover nahm sie an verschiedenen Barockmusikprojekten unter der Leitung von Anne Röhrig, Bernward Lohr und Zvi Meniker teil. Außerdem besuchte sie Meisterkurse bei Pedro Gandía, Nickolas Robinson, Pablo Valetti, Riccardo Minasi und Hiro Kurosaki und war bei Festivals wie dem BISYOC in Wales oder dem Pau Casal Festival in Prades / Frankreich zu Gast.

 

Mónica Sardón Hidalgo spielt eine Barockgeige und einen Barockbogen der Deutschen Musikinstrumentenstiftung.

Fernando Mansilla Fuentealba, Cello

Der 1989 geborene Cellist Fernando Mansilla Fuentealba stammt aus Chile.

 

Schon früh während seiner Ausbildung entdeckte er seine Liebe zur Alten Musik. Unter der Leitung des Cembalisten Bernward Lohr ist er an verschiedenen Barockprojekten an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover beteiligt gewesen. Er spielt in verschiedenen Ensembles im Raum Hannover und ist seit 2015 festes Mitglied des Ensembles FILUM.

 

Mit 12 Jahren begann er seine musikalische Ausbildung an der Musikschule seiner Heimatstadt Puerto Varas, an die sich ab 2004 ein Studium mit Hauptfach Cello als Jungstudent an der Hochschule der Stadt Valdivia in Chile anschloss. Nachdem er ab 2006 von Hanna Loewen unterrichtet wurde, wechselte er 2008 an die Hochschule für Musik und Theater nach Hannover zu Prof. Christiane Aydintan. Seit 2014 studiert er in Hannover Cello im Masterstudiengang mit Schwerpunkt historisch informierte Aufführungspraxis. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Verbreitung der barocken Musik seines Heimatkontinents.

Joana Estebanell Milian, Sopran

 

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